Pharmazeutische Produktion — Reinraum mit Tablettieranlage
Speziell für Unternehmen der Pharmaindustrie

Für Pharmaunternehmen wächst die regulatorische Last schneller als die verfügbaren Kapazitäten.

Wer Arzneimittel herstellt oder vertreibt, bewegt sich in einem Regelwerk, das GMP-Compliance, AMNOG-Anforderungen und EU-FMD-Serialisierung gleichzeitig abverlangt. Dazu kommen Overhead-Kosten, die jedes Unternehmen trägt, die aber selten im Fokus stehen. Das Pharma Partnerportal bündelt Konditionen genau dort.

Was die Pharmaindustrie heute bewegt

Sechs operative Belastungen, die pharmazeutische Unternehmen täglich beschäftigen.

Unternehmen der Pharmaindustrie arbeiten in einem der regulierten Märkte Deutschlands. Die Anforderungen aus AMG, AMNOG, GMP und EU-FMD summieren sich zu einer operativen Dauerlast, die unabhängig von Unternehmensgröße und Produktportfolio besteht.

GMP-Dokumentation unter Dauerdruck

Die lückenlose Dokumentation von Chargen, Abweichungen und CAPA-Prozessen bindet in pharmazeutischen Unternehmen einen erheblichen Teil der Personalkapazität. Jede Inspektion durch BfArM, Landesbehörden oder internationale Auditoren setzt voraus, dass alle Systeme jederzeit inspektionsbereit sind. Ein fehlerhaftes Dokument kann zur Chargensperrung führen.

Sachkundige Personen kaum verfügbar

Die Qualified Person nach §14 AMG ist eine gesetzlich vorgeschriebene Pflichtrolle, deren Träger auf dem Arbeitsmarkt europaweit knapp sind. Pharmaunternehmen konkurrieren um die gleichen Profile. Wer eine erfahrene QP verliert, riskiert kurzfristig seine Herstellungserlaubnis.

AMNOG-Erstattungsdruck auf Innovationen

Seit Einführung des AMNOG bewertet der G-BA den Zusatznutzen neuer Arzneimittel. Unternehmen müssen die Nutzenbewertung und Preisverhandlung nach §130b SGB V bereits bei der Markteinführungsplanung einkalkulieren. Der Aufwand ist für mittelständische Unternehmen überproportional belastend.

API-Abhängigkeiten in der Lieferkette

Ein Großteil der in Europa eingesetzten Wirkstoffe (APIs) stammt aus Asien. Die Konzentration auf wenige Lieferanten erhöht die Anfälligkeit für Lieferunterbrechungen. Pharmaunternehmen müssen Alternativlieferanten qualifizieren, ohne GMP-Anforderungen zu kompromittieren.

Serialisierung nach EU-FMD und securPharm

Die EU-Fälschungsschutzverordnung verpflichtet pharmazeutische Unternehmen seit 2019 zu Track-and-Trace-Systemen mit DataMatrix-Code und Erstöffnungsschutz. Anbindung an EMVS und securPharm sowie laufende Pflege erzeugen dauerhaften Betriebsaufwand.

Zulassungsverfahren bei BfArM und EMA

Zulassungsverfahren für neue Arzneimittel oder Variationsanzeigen dauern trotz digitaler Einreichung über CESP und eCTD-Format häufig länger als geplant. Für kleinere Pharmaunternehmen bedeutet das eine kontinuierliche Ressourcenbindung, die sich kaum planbar skalieren lässt.

Was das Netzwerk konkret liefert

Overhead-Konditionen, die Pharmaunternehmen alleine nicht erreichen.

Das Pharma Partnerportal bündelt die Einkaufsmacht mehrerer Förderunternehmen für Dienstleistungen, die jedes Pharmaunternehmen benötigt — unabhängig von Produktportfolio und Unternehmensgröße.

Arzneimittelrecht und Regulatory Affairs

Zugang zu auf AMG, AMNOG und EU-Pharmaregulatorik spezialisierten Kanzleien zu Rahmenkonditionen, die für Einzelunternehmen nicht verhandelbar wären. Vertretung bei Behördenverfahren, Zulassungsfragen und Erstattungsbetragsverhandlungen nach §130b SGB V ohne langfristige Mandatsbindung.

QM-Software und IT-Infrastruktur

Gruppenkonditionen für pharmazeutische Qualitätsmanagementsysteme, Serialisierungs- und FMD-Compliance-Lösungen sowie ERP-Systeme mit GMP-Anforderungsprofil. Mehrere Förderunternehmen bündeln ihr Verhandlungsvolumen gegenüber Software-Anbietern.

GMP- und GDP-Weiterbildung im Verbund

GMP-Grundschulungen, GDP-Trainings, Sachkunde-Auffrischungskurse und spezialisierte Regulatory-Affairs-Seminare zu gebündelten Konditionen bei zertifizierten Weiterbildungspartnern. Förderunternehmen müssen einzelne Schulungsformate nicht neu ausschreiben.

Pharma-Versicherungskonditionen

Produkthaftpflicht nach §84 AMG, Rückrufkostenversicherung und D&O-Absicherung für pharmazeutische Unternehmen zu Rahmenverträgen, die über das Netzwerk zugänglich sind. Einzelpolicen liegen strukturell über dem Preisniveau, das gebündeltes Volumen ermöglicht.

Gewinnung regulierter Fachkräfte

Zugang zu auf die Pharmaindustrie spezialisierten Personaldienstleistern für QP-Besetzungen, Regulatory-Affairs-Profile und GMP-erfahrene Produktionsmitarbeiter. Das Netzwerk hält Rahmenvereinbarungen vor, die den Auswahlprozess verkürzen.

Betriebsmitteleinkauf im Verbund

Laborbedarf, Reinraum-Verbrauchsmaterialien, Arbeitssicherheitsausstattung und Büroinfrastruktur zu Konditionsniveaus, die auf dem Einzelbestellweg nicht erreichbar sind. Mehrere Pharmaunternehmen bündeln Bedarfe, ohne eine eigene Einkaufsorganisation aufbauen zu müssen.

Alle Leistungsbereiche

8 Bereiche. Ein Netzwerk.

Regulatorik & Zulassung

AMG, AMNOG, EMA-Verfahren

GMP & Qualitätssicherung

Audits, CAPA, Dokumentation

Recht & Compliance

Arzneimittelrecht, AMG, Haftung

IT & QM-Systeme

QMS, ERP, Serialisierung

Personal & Weiterbildung

QP-Besetzung, GMP-Trainings

Versicherungen & Risiko

Produkthaftpflicht, Rückruf

Einkauf & Betriebsmittel

Labor, Reinraum, Büro

Logistik & Fuhrpark

GDP-konforme Transportlösungen

Geprüfte Partnerunternehmen

Partner, die die Pharmaindustrie verstehen.

Alle Partnerunternehmen sind nach fachlicher Spezialisierung auf die operative Unterstützung von Pharmaunternehmen ausgewählt. Generalisten ohne nachweisbares Branchenprofil in der Pharmaindustrie sind nicht vertreten.

ArzneimittelrechtRegulatory AffairsQM-Software & ITPharma-PersonalgewinnungPharma-VersicherungenSteuerberatung & Finance

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Freiwillige Förderschaft

Förderer werden. Ohne Verpflichtung.

Die Förderschaft ist freiwillig. Keine Pflichtbeiträge, keine Vertragsbindung, keine Kündigungsfristen.

Was Förderunternehmen erhalten

  • Zugang zu Rahmenverträgen für pharmazeutische Qualitätsmanagementsoftware
  • Konditionen für auf AMG und AMNOG spezialisierte Rechtsberatung
  • Gruppenpreise für GMP- und GDP-Weiterbildungsformate
  • Produkthaftpflichtversicherung nach §84 AMG zu Netzwerkkonditionen
  • Zugang zu auf Pharma spezialisierten Personaldienstleistern für QP-Besetzungen und Regulatory-Affairs-Profile
  • Betriebsmitteleinkauf im Verbund für Labor und Reinraum
  • GDP-konforme Logistik- und Fuhrparkkonditionen
  • Vernetzung mit Entscheidern aus der pharmazeutischen Industrie in der DACH-Region

Die Förderschaft ist freiwillig und jederzeit beendbar.

Contact Us

Was Förderunternehmen aus der Pharmaindustrie berichten.

„Wir haben seit Jahren externe Dienstleistungen eingekauft, ohne je die Konditionen zu bekommen, die einem Unternehmen unserer Größe eigentlich möglich wären. Das Netzwerk hat daran etwas geändert, ohne dass wir irgendetwas unterschreiben mussten, das uns bindet."

Dr. Petra Hoffmann

Geschäftsführerin

Generikahersteller, Nordrhein-Westfalen

„Als Auftragsherstellungsunternehmen haben wir viele Auftraggeber, aber wenig Verhandlungsmacht gegenüber Dienstleistern. Im Netzwerk ändert sich das, weil das Volumen durch andere Förderunternehmen mitgetragen wird."

Markus Weidner

Head of Operations

Contract Manufacturing Organization, Bayern

„GDP-Compliance-Infrastruktur, Serialisierungssysteme und Produkthaftpflichtversicherung nach AMG — das sind drei Bereiche, in denen wir als mittelständisches Unternehmen strukturell im Nachteil sind. Das Netzwerk adressiert genau das."

Sabine Krüger

Geschäftsführerin

Pharmadistributionsunternehmen, Hamburg

Das Netzwerk

Gegründet für Unternehmen, die in der Pharmaindustrie operieren.

Das Pharma Partnerportal ist ein Förder- und Partnernetzwerk für Unternehmen, die in der pharmazeutischen Industrie tätig sind: Pharmahersteller, Generikaunternehmen, Biotechfirmen, CMOs und Pharmadistributoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es bündelt Rahmenkonditionen bei Overhead-Dienstleistungen, die jedes Pharmaunternehmen benötigt, unabhängig von Produktportfolio und Zulassungsportfolio. Der Zugang ist über eine unverbindliche Kontaktanfrage möglich.

Das Netzwerk ist kein Verband, keine Beratungsgesellschaft und keine Interessenvertretung. Es entsteht kein Pflichtbeitrag, keine Vertragsbindung und kein regulatorisches Mandat. Was es ist: ein organisierter Rahmen für Unternehmen, die bestimmte Dienstleistungen gemeinsam zu besseren Konditionen einkaufen als einzeln.

Wer ein Unternehmen in der Pharmaindustrie führt, weiß, wie viel Kapazität in Prozessen verloren geht, die nichts mit dem Kernprodukt zu tun haben.

Netzwerk kennenlernen →
Wissenschaftlerin arbeitet im pharmazeutischen Labor

Pharmaunternehmen in der DACH-Region kaufen bestimmte Leistungen zu schlechteren Konditionen ein, als das Netzwerk ermöglichen kann.

Nach der Anfrage meldet sich das Netzwerk innerhalb von zwei Werktagen. Es gibt kein Angebot unter Zeitdruck, keine Vertragsbindung und keine Verpflichtung zur Förderschaft. Unternehmen prüfen selbst, ob das Netzwerk zur aktuellen Situation passt.